ExtraSchicht 2026: Ruhrgebiet bereitet sich auf die Nacht der Industriekultur vor

19. Juni 2026 ,

Am 27. Juni 2026 findet wieder die ExtraSchicht statt. In dieser Nacht werden Werkshallen, Parks und Stadtviertel zu besonderen Orten für Kultur und Erlebnisse.

Die ExtraSchicht 2026 bietet 40 Spielorte in 18 Städten. Die Besucherinnen und Besucher können Orte mit Industriegeschichte erleben. Dazu gehören zum Beispiel Hochöfen, Hafenbereiche und Hochschullabore.

Die Veranstaltung zeigt auch, wie sich das Ruhrgebiet verändert. Sie verbindet Geschichte mit neuen Ideen, Kultur und Begegnung.

Für die Planung empfiehlt es sich, nicht zu viele Spielorte auszuwählen. Drei Stationen reichen oft aus, um die besondere Stimmung der ExtraSchicht zu erleben. Viele Gäste planen ihre Route entlang einer Shuttlebus-Linie.

Mehr als 150 Shuttlebusse verbinden die Spielorte im Ruhrgebiet. Sie fahren von 18 Uhr bis 2 Uhr im Abstand von 15 bis 30 Minuten. Das Ticket gilt zugleich als Fahrkarte für Bus und Bahn im VRR-Gebiet und im Teilbereich Münsterland–Ruhr-Lippe. Es kann bis 7 Uhr am nächsten Morgen genutzt werden.

Die Fahrt kann auch mit der VRR-App und der Echtzeit-Fahrplanauskunft geplant werden:
https://www.vrr.de/de/fahrplan-mobilitaet/vrr-app/

Für die ExtraSchicht 2026 gibt es außerdem eine App. Sie wurde in Kooperation mit rausgegangen entwickelt. Die App zeigt das Programm, Karten, Spielorte und Shuttleverbindungen. Ein Live-Ampelsystem zeigt, wo gerade viel oder wenig los ist. So können Besucherinnen und Besucher ihre Route flexibel anpassen.

Weitere Informationen und Download: https://rausgegangen.de/specials/extraschicht2026/

Auch die Website der ExtraSchicht hilft bei der Vorbereitung. Dort kann das Programm nach Interessen gefiltert werden. Dazu gehören zum Beispiel Lichtkunst, Musik, Comedy, Tanz und Mitmach-Aktionen. Lieblingsorte können mit einem Herz markiert werden.

Die ExtraSchicht bietet auch viele Möglichkeiten zum Fotografieren. Fördertürme, Licht, Feuer, Wasser und alte Industriegebäude schaffen besondere Motive.

Ab dem 29. Juni können Fotos beim Fotowettbewerb 2026 eingereicht werden. Gesucht werden Bilder, die die Atmosphäre der Nacht und die Vielfalt des Ruhrgebiets zeigen.

Informationen und Upload-Möglichkeit gibt es unter: www.extraschicht.de/info/fotowettbewerb

Unter dem Hashtag #extraschicht entsteht außerdem eine digitale Sammlung mit Bildern aus der Nacht.

Zur ExtraSchicht 2026 gibt es auch eine besondere Mode-Edition in Kooperation mit Grubenhelden. Im Mittelpunkt steht das Fördergerüst als Symbol für Geschichte, Zusammenhalt und Wandel im Ruhrgebiet.

Eine kleine Stückzahl der T-Shirts wird während der ExtraSchicht an zwei Spielorten angeboten: am UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen und im Creativ.Quartier Fürst Leopold in Dorsten. Außerdem können das T-Shirt, Spieluhren und ein Kulturbeutel vorbestellt werden. Im Ausgangstext wird dafür „extraschicht | Grubenhelden“ genannt.

Auch mit dem Fahrrad kann die ExtraSchicht erlebt werden. In diesem Jahr gibt es zwölf Radrouten. Sie reichen von kurzen Touren über 20 Kilometer bis zu längeren Strecken über 50 Kilometer. Die Routen führen über das Netz von radrevier.ruhr und verbinden Städte, Grünflächen und besondere Orte im Ruhrgebiet.

Die Touren sind unter „komoot ExtraSchicht per Rad 2026 | Komoot“ sowie unter folgendem Link abrufbar:
www.extraschicht.de/per-rad

Dort gibt es Karten, Höhenprofile und GPX-Daten.

Die Eintrittskarten kosten 22 Euro. Ermäßigte Tickets kosten 17 Euro. Mit RUHR.TOPCARD oder ruhrkultur.card kostet das Ticket bis zum 26. Juni 11 Euro.

Am Veranstaltungstag kostet das Ticket 25 Euro. Ein Spielort-Ticket kostet 15 Euro.

Informationen zu allen Spielorten gibt es unter: www.extraschicht.de


Projektträger der ExtraSchicht ist die Ruhr Tourismus GmbH. Sie ist für das Projektmanagement verantwortlich. Projektpartner sind der Regionalverband Ruhr und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

Gefördert wird die ExtraSchicht 2026 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der RAG-Stiftung und der RAG Montan Immobilien GmbH.

Quelle/Bildnachweis: Ruhr Tourismus GmbH
Pressemitteilung vom 19.06.2026

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